Umfrage

Projekt Umfrage

Wissen streuen - Meinungen sammeln - Bewusstsein schaffen

1. Das Projekt kurz erklärt

Wir klären die Frage, welches Umwelt-Ziel an unserer Schule als wichtigstes gilt und warum viele die 17 Ziele und die Agenda 2030 nicht kennen. Wir führen eine verpflichtende Schulumfrage durch, in der die SDGs kurz erklärt und direkt bewertet werden. So verstehen mehr Menschen, was die Ziele sind und welche Wirkung sie haben.

2. Das Problem erläutert

Ziel des Projekts ist es, herauszufinden, welche SDGs Schüler:innen priorisieren und gleichzeitig Grundwissen zu allen 17 Zielen zu vermitteln. Im Schulalltag kennen viele die SDGs und die Agenda 2030 nicht, was Orientierung und Handlungsbereitschaft bremst. Forschung und Bildungsinitiativen betonen seit Jahren, dass verständliche Information und Beteiligung die Wirkung von Bildung für nachhaltige Entwicklung erhöhen. Aktuell fehlt die formale Freigabe durch die Schulleitung; diese Zustimmung holen wir strukturiert ein, damit die Aktion schulweit und rechtssicher stattfinden kann.

3. Die Lösung präsentiert

Wir setzen eine sichtbare, einfache Beteiligungsaktion um: Jede Person erhält drei Sticker-Stimmen und verteilt sie auf eine große SDG-Tafel.

  • Vorgehen: Infovideo und Kurzmaterial erklären in 3–5 Minuten die SDGs. Danach stimmen alle per Sticker ab.
  • Zeitplan und Meilensteine:
  • Woche 1: Freigabe einholen, Infovideo finalisieren, Material bestellen.
  • Woche 2: Info an Klassenleitungen, Testlauf in einer Klasse, Feinjustierung.
  • Woche 3: Ausgabe der Sticker, Schulstart der Aktion, Aushang der Tafeln.
  • Woche 4: Auswertung, Ergebnisplakate, kurzer Bericht.

Rollen und Verantwortlichkeiten:

  • Projektleitung: Koordination, Kommunikation, Freigaben.
  • Klassenleitungen: Durchführung im Klassenraum, Verteilung der Sticker.
  • Technik/Medien: Video, Druckdaten, Aufbau der Tafeln.
  • Auswertungsteam: Zählen, Diagramme, Kurzbericht.

Risiken und Reaktionen:

  • Stickerlieferung verspätet → Express-/Ersatzanbieter, Pufferwoche.
  • Geringe Beteiligung → Erinnerung über Durchsagen/Untis, zweite Chance in Klassenstunde.
  • Verfälschung/Vandalismus → versiegelte Sammelzeiten, Aufsicht beim Kleben, Ersatzbögen.
  • Unklare Rechtslage → schriftliche Freigabe, klarer Datenschutz- und Ablaufhinweis.

Ergebnisse (messbar, nicht nur Ziele):

  • Anzahl teilnehmender Klassen/Personen.
  • Stimmen je SDG als Rangliste und Diagramm.
  • Kurzfeedback: „Was habe ich heute neu gelernt?“
  • Sichtbarkeit: Zahl der aufgestellten Tafeln in A-, C-/D- und E-Bau und deren Nutzungszeiten.

Dokumentation:

  • Kurzprotokoll je Meilenstein
  • Foto der Tafeln vor/nach Aktion
  • Auswertungsblatt mit Diagrammen und Fazit.

4. Die Ressourcen benennen

Wir benötigen große SDG-Plakate, ca. 3.000 Sticker, Klebematerial, Aufsteller sowie den Druck des Ergebnisplakats. Die Kosten werden transparent pro Posten ausgewiesen und nach Angeboten konkretisiert. Realistisch fallen Materialkosten deutlich über 6 € an; die Summe wird nach eingegangenen Angeboten aktualisiert. Sachspenden oder Unterstützung durch Förderverein/Partner können die Kosten senken.

5. Unser Fazit

Die Umfrage macht die 17 Ziele in kurzer Zeit für die ganze Schule sichtbar, fördert Grundwissen und setzt ein gemeinsames Signal für nachhaltige Entwicklung. Klare Information plus einfache Beteiligung erzeugt Wirkung: Alle wissen, wovon die Rede ist, und welche Prioritäten unsere Schulgemeinschaft setzt.

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